Zum Inhalt springen
06.09.2026

Schlechte Energie von Menschen abwehren: So schützt du deine Kraft

Schlechte Energie von Menschen abwehren zu können wird immer wichtiger, wenn du merkst, dass dich bestimmte Begegnungen regelmäßig erschöpfen. Vielleicht fühlst du dich nach einem Gespräch plötzlich müde, gereizt oder innerlich schwer, obwohl äußerlich nichts passiert ist. Vielleicht spürst du in bestimmten Räumen oder in der Nähe mancher Menschen eine Enge, die du dir nicht erklären kannst. In diesem Beitrag erfährst du, woran du fremde Energie erkennst, warum manche Menschen dafür anfälliger sind als andere, und mit welchen konkreten Übungen du dich wirksam schützt.
Von: Ingrid Ashankara Bleicher
Schwarze Stecktafel auf einem Gehweg mit der weißen Aufschrift GOOD VIBES ONLY.

Was ist schlechte Energie von Menschen?

Schlechte Energie ist die Bezeichnung für belastende Schwingungen, die ein Mensch unbewusst ausstrahlt, wenn er viel Wut, Angst, Neid oder Erschöpfung in sich trägt. Diese Schwingung kann von anderen Menschen wahrgenommen und teilweise aufgenommen werden, ganz ohne dass ein Wort gesprochen wird. Das bedeutet nicht, dass der andere Mensch etwas Böses beabsichtigt. Meist ist es ein unbewusstes Überlaufen der eigenen inneren Anspannung in den Raum hinein. Jeder Mensch ist von einem feinstofflichen Feld umgeben, das seinen inneren Zustand widerspiegelt. Wenn dieses Feld stark angespannt oder aus dem Gleichgewicht ist, strahlt es genau das nach außen ab, ähnlich wie ein angespanntes Gesicht schon von Weitem erkennbar ist, bevor ein Wort gefallen ist. Manche Menschen ziehen darüber hinaus sehr gezielt Energie von anderen, man nennt sie umgangssprachlich Energieräuber. Sie fühlen sich nach einem Gespräch belebter, während du erschöpft zurückbleibst. Auch das geschieht in der Regel unbewusst und aus eigener innerer Leere heraus, nicht aus böser Absicht. Wichtig zu betonen ist, dass hier keine Aussage über Krankheit oder etwas Übernatürliches gemeint ist. Es geht um ganz alltägliche energetische Dynamiken, die jeder Mensch in gewissem Maß kennt.

Woran erkennst du fremde Energie in deinem Körper?

Fremde Energie erkennst du meist an plötzlicher Müdigkeit, Gereiztheit oder einem Engegefühl, das direkt nach einem Kontakt auftritt und vorher nicht da war. Je feinfühliger du bist, desto deutlicher spürst du diese Signale.
  • Plötzliche Müdigkeit ohne erkennbaren Grund nach einem Gespräch
  • Unerklärliche Gereiztheit oder ein Engegefühl in der Brust
  • Eine innere Schwere, als würde ein unsichtbares Gewicht auf dir liegen
  • Grübeln über Gedanken oder Themen, die eigentlich nicht deine eigenen sind
  • Körperliche Beschwerden wie Übelkeit oder Schwindel, die medizinisch abgeklärt werden sollten, falls sie anhalten
Ein weiteres Zeichen ist, wenn du nach dem Kontakt mit einer bestimmten Person immer wieder ähnliche Gefühle hast, die vorher nicht da waren. Manche Menschen berichten auch von einem diffusen Unwohlsein, das sich nicht klar benennen lässt, aber deutlich spürbar bleibt. Wichtig ist, dass du diese Signale nicht als Schwäche interpretierst. Sie sind vielmehr ein Hinweis darauf, dass dein System sehr genau wahrnimmt, was um dich herum geschieht, auch wenn der Verstand das noch nicht in Worte fassen kann.

Warum sind manche Menschen anfälliger für fremde Energien?

Menschen sind unterschiedlich durchlässig für Energien aus ihrer Umgebung, abhängig von ihrer Sensibilität, ihrem Beruf und ihrer eigenen energetischen Verfassung. Hochsensible Menschen verarbeiten Reize intensiver und nehmen deshalb auch feine energetische Schwingungen stärker wahr. Auch Menschen in Pflegeberufen, in der Beratung oder im Verkauf sind besonders exponiert, weil sie den ganzen Tag mit unterschiedlichen Stimmungen in Kontakt stehen und oft wenig Zeit haben, sich dazwischen zu regenerieren. Ein weiterer Faktor ist die eigene Verfassung. Wenn du selbst erschöpft oder gestresst bist, sind deine energetischen Grenzen durchlässiger, ähnlich wie ein geschwächtes Immunsystem anfälliger für Krankheitserreger ist. Auch Menschen, die in ihrer Kindheit gelernt haben, sich stark an anderen zu orientieren oder deren Bedürfnisse über die eigenen zu stellen, entwickeln oft eine geringere energetische Abgrenzung. Sie spüren zwar, dass ihnen etwas nicht guttut, haben aber selten gelernt, sich davon abzugrenzen, ohne sich schuldig zu fühlen. Für all diese Menschen ist ein bewusster energetischer Schutz besonders wertvoll, weil er genau die Lücke schließt, die im Alltag sonst offenbleibt.

Wie kannst du schlechte Energie von Menschen abwehren?

Du kannst schlechte Energie von Menschen abwehren, indem du dich bewusst erdest, deine Grenzen klar kommunizierst und nach belastenden Begegnungen ein Reinigungsritual durchführst. Diese drei Bausteine wirken bereits im Alltag spürbar. Wie das im Detail aussieht, zeigen dir die folgenden Übungen.

Welche Sofortübungen helfen im akuten Moment?

  • Stelle dir vor einem herausfordernden Gespräch ein sanftes, klares Lichtfeld um deinen Körper vor
  • Spüre bewusst deine Füße auf dem Boden, um dich zu erden
  • Atme in stressigen Momenten mehrmals tief in den Bauch
  • Sprich deine Grenzen aus, statt sie nur innerlich zu spüren
  • Führe nach belastenden Kontakten ein kurzes Ritual durch, zum Beispiel eine Dusche oder einen Spaziergang, um die aufgenommene Energie loszulassen
Diese Übungen ersetzen keine tiefere Arbeit an deinen energetischen Grenzen, wirken aber im akuten Moment zuverlässig.

Welche energetischen Werkzeuge unterstützen zusätzlich?

Neben den Alltagsübungen gibt es energetische Werkzeuge, die viele Menschen als stabilisierend erleben. Lemurianische Kristalle etwa werden, aktiviert und mit Absicht getragen, wie ein sanfter energetischer Anker beschrieben. Auch Räucherwerk wie Salbei oder Palo Santo wird traditionell genutzt, um Räume und die eigene Aura energetisch zu klären. Ein tieferer Ansatz ist die Aktivierung der körperlichen Blaupause. Sie setzt an der Wurzel deiner energetischen Durchlässigkeit an, sodass fremde Energien gar nicht erst so leicht andocken können, statt nur einzelne Situationen abzufedern. Wer dauerhaft schlechte Energie von Menschen abwehren möchte, findet in dieser Kombination aus Alltagsübung und tieferer energetischer Arbeit den stabilsten Weg.

Wie grenzt du dich im Alltag von belastenden Menschen ab?

Im Alltag grenzt du dich ab, indem du den Kontakt zu belastenden Personen bewusst dosierst und deine Grenzen klar, aber freundlich kommunizierst. Das bedeutet nicht, jemanden zu verurteilen, sondern ehrlich mit dir selbst zu sein, welche Kontakte dir guttun. Ein einfaches, freundliches Nein kann bereits viel bewirken. Du musst dafür keine langen Erklärungen liefern. Ein Satz wie "Das schaffe ich heute nicht mehr" reicht oft völlig aus. Ebenso wichtig ist bewusste Erholungszeit nach anstrengenden sozialen Situationen, sei es Stille, Bewegung oder Zeit in der Natur. Diese Pausen sind keine Belohnung, sondern eine Voraussetzung dafür, dass du langfristig offen und stabil bleiben kannst.

Wie schützt du dich vor Menschen, die du nicht meiden kannst?

Manche Menschen lassen sich im Alltag nicht meiden, etwa in der eigenen Familie oder am Arbeitsplatz. Hier hilft es, ein bewusstes Ritual vor und nach dem Kontakt einzuplanen, statt auf Vermeidung zu setzen. Erdung, Atmung und ein vorgestelltes Schutzfeld lassen sich unauffällig anwenden, ohne dass es die andere Person bemerkt. Wenn du merkst, dass eine bestimmte Person dich immer wieder auslaugt, hilft es zusätzlich, den Kontakt bewusst zu reflektieren, statt ihn aus reiner Gewohnheit fortzusetzen. Manchmal reicht schon eine kleine Veränderung, etwa Treffen kürzer zu gestalten oder sie an einem Ort stattfinden zu lassen, an dem du dich sicherer fühlst. Diese kleinen Anpassungen entlasten dein energetisches System spürbar, ohne dass du die Beziehung komplett beenden musst.

Wann ist professionelle energetische Unterstützung sinnvoll?

Professionelle Unterstützung ist sinnvoll, wenn du trotz regelmäßiger Übungen dauerhaft erschöpft bist oder immer wieder in dieselben belastenden Muster gerätst. In einer energetischen Sitzung kann gezielt geschaut werden, wo deine Grenzen besonders durchlässig sind und woher das kommt. Oft liegen die Ursachen in alten Prägungen, familiären Mustern oder unverarbeiteten Erfahrungen, die sich lösen dürfen, sobald sie erkannt werden. Eine solche Begleitung ersetzt nicht deine eigene tägliche Praxis, sie kann sie aber vertiefen und Themen sichtbar machen, die du allein schwer greifen kannst. Wichtig ist die klare Abgrenzung zur Medizin. Bei starken körperlichen Beschwerden oder Anzeichen psychischer Belastung ist immer zuerst eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung der richtige erste Schritt. Eine spirituelle Lebensberatung kann anschließend eine wertvolle Ergänzung sein, ersetzt aber keine notwendige Behandlung.

Was kannst du noch heute für deinen energetischen Schutz tun?

Beginne mit einer kleinen Übung wie der bewussten Erdung und beobachte, wie sich dein Körpergefühl innerhalb weniger Tage verändert. Führe ein kurzes Reinigungsritual nach jedem anstrengenden Kontakt ein und beobachte über zwei Wochen, ob sich deine Energie stabiler anfühlt. Kleine, regelmäßige Schritte wirken zuverlässiger als seltene, große Vorhaben.

Über den Autor:

Ingrid Ashankara Bleicher
Zertifizierte Natara® Trainerin (Kamasha Akademie) und Channel Medium mit langjähriger Erfahrung in spiritueller Lebensberatung und Energiearbeit.
Ich bin Ingrid Ashankara Bleicher und ich habe den Weg, den ich dir heute anbiete, selbst beschritten. Auch als 4-fache Mutter weiß ich wie oft ich an meine Grenzen stieß und an mir zweifelte. Jahrelang begleiteten mich fehlender Selbstwert, das Gefühl, nicht gut genug zu sein, und Lebenskrisen, die mich an meine Grenzen brachten.

Fragen und Antworten:

Wie kann ich schlechte Energie von Menschen abwehren?

Wirksam sind ein vorgestelltes Schutzfeld, bewusste Erdung, tiefe Atmung und klare Grenzen. Auch energetische Werkzeuge wie Kristalle oder Räucherwerk werden von vielen als unterstützend erlebt. Entscheidend ist Regelmäßigkeit, denn energetischer Schutz baut sich wie eine Fähigkeit durch Übung auf.

Bin ich hochsensibel, wenn ich fremde Energie stark spüre?

Nicht zwangsläufig, aber viele hochsensible Menschen berichten davon, fremde Energien besonders intensiv wahrzunehmen. Ihr Nervensystem verarbeitet Reize tiefer, wodurch auch feine Schwingungen deutlicher spürbar werden. Das allein sagt aber noch nichts Abschließendes über deine Sensibilität aus.

Kann ich mich zu stark abschotten, wenn ich mich energetisch schütze?

Guter energetischer Schutz führt nicht zu Kälte oder Isolation. Im Gegenteil, wenn dein Schutz gelingt, kannst du sogar offener sein, weil du nicht ständig damit beschäftigt bist, dich selbst zu regulieren. Wichtig ist, dass der Schutz aus Sicherheit kommt, nicht aus Angst.

Wie oft sollte ich energetische Schutzübungen machen?

Kurze, regelmäßige Übungen wirken zuverlässiger als seltene, lange Rituale. Eine kurze Erdung am Morgen, bewusste Atmung vor herausfordernden Begegnungen und ein kleines Ritual am Abend reichen oft schon aus, damit sich dein System spürbar stabilisiert.

Was tun, wenn mich eine bestimmte Person dauerhaft belastet?

Reflektiere den Kontakt bewusst und begrenze ihn zeitlich, wenn möglich. Klare Kommunikation über deine Grenzen wirkt oft schon viel. Ist eine Reduktion nicht möglich, etwa bei Familie oder Kollegen, helfen gezielte Schutzübungen vor und nach dem Kontakt besonders.

Können Kristalle wirklich helfen, mich energetisch zu schützen?

Viele Menschen erleben Kristalle wie lemurianische Kristalle als spürbar stabilisierend, wenn sie bewusst aktiviert und mit Absicht getragen werden. Wissenschaftlich belegt ist diese Wirkung nicht, doch für spirituell offene Menschen sind sie ein wertvolles Hilfsmittel, das die eigene Aufmerksamkeit auf den Schutz lenkt.

Wirkt energetischer Schutz auch bei Menschen, die ich nicht meiden kann?

Ja, gerade bei Menschen, die dauerhaft im Alltag präsent sind, etwa in der Familie oder am Arbeitsplatz, lohnt sich ein bewusstes Ritual vor und nach dem Kontakt. Erdung, Atmung und ein vorgestelltes Schutzfeld lassen sich unauffällig anwenden, ohne dass es die andere Person bemerkt.

Wirkt sich schlechte Energie auch auf meinen Schlaf aus?

Ja, viele Menschen berichten, dass belastende Energie sich auf den Schlaf auswirkt, etwa durch Grübeln, unruhige Träume oder ein Gefühl von Anspannung beim Einschlafen. Ein kurzes Reinigungsritual am Abend, etwa eine bewusste Erdungsübung oder Räucherwerk, kann helfen, den Tag energetisch abzuschließen, bevor du zur Ruhe kommst.

Bereit, dich selbst wieder zu spüren?